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Allgemeine Informationen

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Fernstudium: "Psychophysiognomik", Diplomstufe 1 
 Modul 1 (1. Semester): Einführung in die Huter'sche PsychophysiognomikThis course requires an enrolment keySummary
 Modul 2 (1. Semester): Geschichte der Physiognomik, I. TeilThis course requires an enrolment keySummary
 Modul 3 (1. Semester): Die Huter'sche Naturell-LehreThis course requires an enrolment keySummary
 Modul 4 (2. Semester): Gesichter sprechen - Der Ausdruck des Gesichtes, der Nase, des Mundes, der Augen, der Ohren und der HautThis course requires an enrolment keySummary
 Modul 5 (3. Semester): Die Huter‘sche Neuphrenologie - Der Ausdruck der allgemeinen Kopfformen, der Stirn, des Seitenhauptes, des Hinterhauptes und des OberhauptesThis course requires an enrolment keySummary
 Modul 6 (4. Semester): Geschichte der Physiognomik, II. TeilThis course requires an enrolment keySummary
 Modul 7 (4. Semester): Helioda - Die form- und wesensbildenden Kräfte im MenschenThis course requires an enrolment keySummary
Direktstudium: Downloads 
 Ergänzender Direktunterricht 2. SemesterThis course requires an enrolment keySummary
 Ergänzender Direktunterricht 4. SemesterThis course requires an enrolment keySummary
Direktunterricht: Psychopathologie 
 3307: Psychopathologie - Psychosomatische StörungenThis course requires an enrolment keySummary
 3407: Psychopathologie - Neurotische StörungenThis course requires an enrolment keySummary
 3507: Psychopathologie - Psychotische StörungenThis course requires an enrolment keySummary
Direktunterricht: Talent & Beruf 
 3303: Talente und BegabungenThis course requires an enrolment keySummary
 3310: Arbeits- und BetriebspsychologieThis course requires an enrolment keySummary
 3311: Berufskunde: Technische, handwerkliche und InformatikberufeThis course requires an enrolment keySummary
 3403: Talente und BegabungenThis course requires an enrolment keySummary
 3409: Arbeitsrecht - FallbeispieleThis course requires an enrolment keySummary
 3410: Organisations-, Sozial- und FührungspsychologieThis course requires an enrolment keySummary
 3511: Berufskunde: Akademische BerufeThis course requires an enrolment keySummary
 3611: Berufskunde: Weiterbildung und UmschulungThis course requires an enrolment keySummary
 3614-B (475): Aktuelles für psychophysiognomische BeraterInnenThis course requires an enrolment keySummary
Direktunterricht: Diverse Lehrgänge 
 3309: Betriebswirtschaftslehre und Sozialversicherungen für PsychophysiognomenThis course requires an enrolment keySummary
 3312: Physiognomische Beratung 1This course requires an enrolment keySummary
 3314: Psychophysiognomisches SeminarThis course requires an enrolment keySummary
 3412: Physiognomische Beratung 2This course requires an enrolment keySummary
 3512: Physiognomische Beratung 3This course requires an enrolment keySummary
 3513: Physiognomische Personalselektion und TeambildungThis course requires an enrolment keySummary
 3514-B: Talente und Begabungen – Aktuelles für psychophysiognomische BeraterInnen CHAThis course requires an enrolment keySummary
 3514-A: Psychophysiognomisches SeminarThis course requires an enrolment keySummary
 3612: Physiognomische Beratungen 3This course requires an enrolment keySummary
 3613: Teamanalyse und TeambildungThis course requires an enrolment keySummary
 3618: Physiognomische GutachtenThis course requires an enrolment keySummary
Prüfungen 
 ZwischenprüfungThis course requires an enrolment keySummary

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Huter'sche Psychophysiognomik

Der Begriff ‹Psychophysiognomik› wurde von Carl Huter im Jahre 1889 geprägt. Zuvor verwendete Carl Huter für seine Wissenschaft den Ausdruck ‹Psycho-Anthropologie›.

Auch wegen der alten physiognomischen Systeme, die meist wertvolle Erfahrungen, jedoch wenig wissenschaftliche Grundlagen enthielten, teilweise vom wissenschaftlichen Standpunkt her nicht nachvollziehbar waren, empfahl er mit einigem Widerstreben, jedoch um Missverständnissen vorzubeugen, die von ihm zur eigenständigen Wissenschaft erhobene Physiognomik als ‹Huter’sche Psychophysiognomik› zu benennen.

Da sich die universitäre Anthropologie weitestgehend mit Rassen und nicht mit Individuen zu befassen und außerdem eine Tendenz zu entwickeln begann, die Carl Huter (1861-1912) nicht mittragen konnte, distanzierte er sich von selbiger.

Es traten auch nach Carl Huter Physiognomik-Lehren in Erscheinung, die den Anforderungen der Huterschen Psychophysiognomik nicht genügen. Meist heben dieselben irgendeinen physiognomischen Teil unverhältnismäßig hervor, während andere Teile vernachlässigt oder gar bekämpft werden, etwa Ludwig Klages (1872-1956) mit seiner spekulativen Graphologie; oder Paul Ekman (geb. 1934) mit seiner nicht lehr- und lernbaren sowie unnötig äußerst eingeschränkten Mimik-Auffassung; oder Ernst Kretschmer (1888-1964) mit seiner zwar an Universitäten betriebenen, gelehrten und mit einer Vielzahl von Ehrungen ausgestatteten, jedoch wissenschaftlichen Ansprüchen im Sinne der Huter’schen Psychophysiognomik nicht genügenden Konstitutionstypenlehre. Insofern ist es mehr als gerechtfertigt, eine klare Abtrennung zu machen.

Es traten nach Carl Huter (1861-1912) auch Personen hervor, die sich rühmten oder vorgaben, die Huter’sche Psychophysiognomik zu ‹pflegen›, zu ‹lehren› oder zu ‹praktizieren›, die jedoch von derselben lediglich das eine oder andere Teilstück, oft noch falsch verstanden, herausgriffen und popularisierten. Auch sie haben viel Verwirrung gestiftet.

Die Huter’sche Psychophysiognomik ist eine Universalwissenschaft, die sich sowohl mit dem Wesen und Zusammenhang von Form und Energie oder Form und ‹Charakter› in der Natur allgemein befasst wie auch mit dem Ausdruck der lebenden Organismen, insbesondere des Menschen. Ihre diesbezüglichen Grundlagenwissenschaften sind vor allem die Physik, Chemie und Mathematik, aber auch die Astronomie, die Geowissenschaften, die Biologie, einschließlich der Genetik und der Evolutionslehre, die Anatomie, Physiologie und Pathologie. Die verschiedenen, sich meist widersprechenden und bekämpfenden Schulen der Psychologie sind allesamt und bestenfalls als beachtenswerte Teilgebiete wissenschaftlicher Menschenkenntnis zu verstehen.

Die Huter’sche Psychophysiognomik als Menschenkenntnislehre zieht alle Ausdruckswege in den Bereich der Betrachtung und des Studiums, Form, Farbe, Spannung, Strahlung und Bewegung sowie die sonstigen Lebensäußerungen, etwa das Verhalten, die Gestik, die Mimik, der Gang, die Sprache, die Schrift, Zeichnungen und Leistungen.

Die Huter’sche Psychophysiognomik hat Teilgebiete wie die Naturelllehre und die Krankenphysiognomik, die sich einem speziellen Segment des Gesamtgebietes besonders widmen und für sich weitläufige Wissenschaften darstellen.

Die Huter’sche Psychophysiognomik ist eine sich ständig in Entwicklung und in Austausch und Wechselwirkung mit anderen Wissenschaften befindliche Wissenschaft.